Drewer

Höhenlage ca. 350 m über NN

Öffentliche und private Einrichtungen: Schützenhalle, Sportplatz

Der Schützenverein nimmt auch in diesem Ort eine zentrale Funktion ein. In der Ortsmitte wurde 1974 die St.-Hubertus-Schützenhalle in Eigenleistung der Schützen errichtet. Sie dient als Mehrzweckhalle mit einem Sportboden vielen Aktivitäten aller ortsansässiger Vereine sowie Ferienfreizeiten von Jugendorganisationen. 1997 wurde das Gebäude um einen zeitgemässen Gesellschaftsraum erweitert. Die Karnevalsvereine und Gruppierungen nehmen in jedem Jahr mit zahlreichen Wagen und Fußgruppen am Rosenmontagszug in Belecke teil. Außerdem werden in jedem Jahr zwei Kappensitzungen veranstaltet, deren Programm sich größtenteils aus heimischen Akteuren zusammenstellt.

Das gepflegte und ruhige Dorf abseits der Hauptverkehrsstraßen hat schöne Rundwanderwege mit weitem Blick auf das Sauerland und seine endlosen Wälder.

Seit ca. 20 Jahren hat der Ort ein  sogen. redendes Wappen, dessen 3 dort abgebildete Fachwerkgebäude auf die ursprüngliche Namensformen „Triburi“ oder auch „Trevere“ verweisen, die die anfängliche Größe des Dorfes auf die 3 im Hochmittelalter dort vorhandene Hofstätten beziehen. Erstmals urkundliche Erwähnung findet der Ort durch den Kölner Erzbischof Engelbert von Berg im Jahr 1221.

Ortswappen:

Ortswappen Drewer
Ortswappen Drewer ( drei Fachwerkhäuser auf grünem Grund)

Seit 1536 gehörte Drewer zum Verwaltungsbezirk des Gogerichts Rüthen, in kirchlicher Hinsicht aber schon sehr viel länger zur Stammpfarrei Altenrüthen.

 

1737 wurde die heutige St. Hubertuskapelle errichtet. Im verbreiteten Industrialisierungsgeist des 19. Jh. suchte man in Ortsnähe nach Steinkohle, beschränkte sich dann aber über längere Zeit erfolgreicher (bis 1962) auf den oberirdischen Abbau von Quarzgestein für den zeitgemäß expandierenden Straßenausbau. Der sogen. Born, ein uralter markanter Quellenteich, war in nicht motorisierter Zeit das konstante Ziel von Wanderern, Reitern und Fuhrwerken, die auf der nah gelegenen uralten Fernverbindung des Haarweges das Dorf streiften und dort Rast machten.